Frauen in der IT Branche

Immer noch ist es so, dass Frauen in der IT-Branche Mangelware sind. Es stimmt zwar nicht, dass Computer reine Männersache sind - man sieht es an den USA, wo der Anteil der Frauen an den Fachkräften im IT-Bereich deutlich höher ist - allerdings haben sie bislang noch kaum Möglichkeiten in Deutschland. Sieht man sich einmal die Zahl der Studenten an, die männlich und die weiblich sind und Informatik studieren, so zeigt sich die Übermacht der Männer nur allzu deutlich.

Nur wenige Frauen entscheiden sich dafür, einen Beruf aus der IT-Branche zu ergreifen, sie stehen eher für die klassischen Berufsfelder der Damen. Für die Unternehmen bedeutet das, dass sie, wenn sie Fachkräfte haben wollen, zwangsweise auf die Herren zurückgreifen müssen. Viele Informatikunternehmen haben daher in der Vergangenheit Informationsveranstaltungen abgehalten, bei denen junge Frauen speziell angesprochen wurden. Sie sollten auf die Möglichkeiten, die sich ihnen in den entsprechenden Berufen bieten, aufmerksam gemacht werden.

In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass sich junge Frauen bei ihrer Studien- und Berufswahl in erster Linie daran orientieren, wie es nach der Ausbildung weitergehen könnte. Wie steht es um die beruflichen Chancen? Sind Stellen vorhanden oder wird ein harter Kampf losgehen? Viele entscheiden sich daher für einen sicheren Job, in dem auch derzeit viele freie Stellen vorhanden sind. Nach einem anfänglichen Boom um das Jahr 2000 herum ist die Zahl der Studienanfängerinnen nun allerdings wieder stark zurückgegangen. Nun liegt es an den Unternehmen, sich für die Frauen in der IT-Branche stark zu machen.

Sie müssen die wenigen Stellen, die vorhanden sind, mit Frauen besetzen, damit für künftige Studentinnen ein Zeichen gesetzt wird: Es sind Stellen vorhanden und wer sein Studium gut beendet, hat auch gute Chancen auf eine Anstellung. Momentan sieht es in der Beziehung noch eher mau aus, aber die Unternehmen haben erkannt, dass Handlungsbedarf besteht und bringen erste Änderungen auf den Plan.

Im Rahmen der Outplacement Beratung wird den Klienten geholfen, sich individuell auf die Bewerbung vorzubereiten. Es werden Bewerbungsunterlagen zusammengestellt, es geht um das Bewerbungsgespräch, welches geübt werden kann und es erfolgt eine Nachbereitung. So wissen die Betreffenden, was sie beim nächsten Bewerbungsgespräch anders oder besser machen können. Im Idealfall gibt es aber kein neues Gespräch, weil die Beratung entsprechend gut war und der Kunde schnell wieder in Arbeit vermittelt werden kann.